Wo fängt man an?
Afrika - hier geht’s los!
Wir wissen, was die Planung einer großen Kontinent-Reise bedeutet. Nach unzähligen Texten für die Community wollten wir ein wenig Ordnung schaffen.
Unten liegen die wichtigen Seiten und Werkzeuge, die Backpacker der Community auf der Site veröffentlicht haben.
Also wenn -
Ihr habt einen groben Zeitrahmen, nach euren eigenen Zwängen.
Ihr habt die Länderseiten gelesen und markiert, wo ihr hinwollt.
Ihr habt eine grobe Route auf der Karte. Denkt daran: Unterwegs bleibt alles beweglich.
Starker Start. So geht’s weiter:
Schau auf der Saisons-Seite, ob dein Plan ungefähr zum Wetter passt.
Dazu lokale Feiertage, Musikfestivals, saisonale Naturphänomene und alles andere für den Reisekalender.
Mit der Packliste bekommst du den großen Rucksack in Ordnung, der unterwegs dein Zuhause ist.
Visa und Papierkram stehen auf der eigenen Visa-Seite.
Tritt der Community-Gruppe auf Facebook bei - tausende Backpacker, die den Kontinent schon kreuz und quer kennen, helfen bei jeder Frage.
Und folge uns auf Facebook und Instagram für News vom Kontinent, extra Afrika-Lesestoff und richtig gute Gewinnspiele!
Tritt den Community-WhatsApp-Gruppen bei - Backpacker unterwegs helfen dir bei jeder Frage in Echtzeit.
Wähl die Gruppe des Landes, in dem du unterwegs bist, stell Fragen, teile Tipps und triff andere vor Ort.
Lade die Community-Tipp-Karten aufs Handy.
Tausende Pins helfen dir, dich zurechtzufinden und zu wissen, was um dich herum liegt - bei der Planung und wenn du schon in Afrika bist.
Visa und Bürokratie zu jedem Land stehen auf der Visa-Seite.
Die Hinweise werden aktualisiert, wenn jemand von unterwegs schreibt.
Malaria-Sorgen? Unklar, welche Impfungen du brauchst? Persönliche Sicherheit auf dem Kontinent? Die Seite Sicherheit & Gesundheit räumt das auf.
Guides und andere Dienste findet ihr auf den Tipp-Karten der Community.
Tausende Pins - auch Leute, die Backpackern vor euch schon geholfen haben.
Vor jeder Attraktion oder Autovermietung auf dem Kontinent erst die Community-Gutscheine checken!
Tauchkurse, Extreme, Touren - Sonderkonditionen für Community-Backpacker.
Willst du unterwegs freiwillig mithelfen? Die Freiwilligen-Seite ist Pflichtlektüre.
Wir haben Geschichten von Leuten gesammelt, die in Afrika mitgeholfen haben. Auch mit guten Absichten kann Freiwilligenarbeit schaden - dort steht, was du wissen musst.
Und zum Schluss - haltet das afrikanische Hilfsrad am Laufen!
Die Mzungu-Backpacker-Community ist ein Projekt gegenseitiger Hilfe, getragen von uns allen. Aktuelle Inhalte, Hilfe in den Gruppen und selbst die Gutscheine sind Geschenke von Backpackern, die vor euch da waren. Gebt es weiter: sammelt und ergänzt Tipps auf den Karten - hier. Teilt eure Erfahrungen und euren Reisebericht - hier. Und schreibt uns mit jeder anderen Idee.
Warum wir das tun, steht in Über das Projekt.
Alles bereit…
Als Nächstes: das Ticket
In dieser Phase empfehlen wir den Vergleich Skyscanner, vor allem weil ihr günstige Flüge findet, wenn Ziel oder Datum flexibel sind.
Habt ihr einen Preis bei Skyscanner oder einem anderen Vergleich: prüft dieselben Daten immer auf der Airline-Seite. Das spart oft Geld.
Nach dem Ticket bitte eine richtige Backpacker-Reiseversicherung.

Mit Geld unterwegs
Zwei übliche Wege, mit Geld zu reisen - und ein paar Vor- und Nachteile.
Dollar und Wechseln
Der erste Weg: eine gute Summe Dollar schon zu Hause holen, unterwegs in lokale Währung wechseln oder Dollar zahlen, wo Attraktionen sowieso in Dollar stehen.
Dann das Bargeld am Körper tragen und auf mehrere Stellen verteilen.
Geldautomaten
Der zweite Weg: am Automaten abheben. In den meisten mittleren Orten gibt es welche. Manche Ziele, an denen ihr länger bleibt, haben keinen - plant Bargeld für den ganzen Aufenthalt (Lushoto in Tansania, Bunyonyi in Uganda und andere). Visa fast überall; Mastercard in etwa 95%.
Eine Ersatzkarte mitnehmen, in einer anderen Tasche oder am Körper. Nachteil: hohe Automatengebühren in manchen Ländern.

Kurz: Automaten oder Dollar-Wechsel findet ihr fast überall. Reist, wie es sich richtig anfühlt.
Als Gast reisen
„Als Gast reisen“ nennen wir den Stil, in dem ihr die lokale Community stützt und darauf achtet, ihr nicht zu schaden. Leicht zu übersehen - und es prägt die ganze Reise.
Essen, fahren, schlafen wie die Leute vor Ort
Lokale Küche, öffentlicher Verkehr und Unterkunft sind große Posten. Die lokale Variante - meist auch die günstigste - gibt das Geld an die, die es brauchen, und spart euch etwas.
Darüber hinaus entstehen echte Geschichten im Bus, in der lokalen Küche, im Dorf.

Zuhören, lernen, neugierig bleiben
Das Größte auf dem Kontinent sind die Menschen. Distanz ist leicht. Wer sich darauf einlässt, wird jedes Mal belohnt.
- Erzählt von euch und fragt nach ihnen - die Unterschiede und Gemeinsamkeiten sind wunderbar.
- Sprecht über ihre Politik - das ist spannend, und sie haben etwas zu sagen.
- Erzählt von Israel - in einem großen Teil des Kontinents verfolgt man das.
- Fragt, was es in der Gegend gibt und wo man schläft - so kommt man an die besten Orte.
- Egal worüber. Jedes echte Gespräch führt zu Lächeln.

Respektiert die Kulturen, denen ihr begegnet
Afrika hat 54 Länder, in jedem Dutzende Kulturen. Versteht, wohin ihr kommt, was üblich ist und was nicht.
Interesse an Bräuchen macht die Reise tiefer.
Verlauft euch ein bisschen
Geht nicht nur an die bekannten Orte. Neue Ecken - dort passieren einige der besten Tage. Wirklich.
Lasst im Plan Platz für Änderung, und springt auf Chancen, die am Weg liegen.

Gibt es Telefone in Afrika?
Jedes Land hat mehrere Netze, fast alle gleich: eine lokale SIM kostet wenig. Aufladen mit Rubbelkarte und kurzer Nummer. Am Kiosk erklärt es jemand in zwei Minuten.
Mit Guthaben könnt ihr meist telefonieren oder Datenpakete kaufen. Mobilfunk reicht für WhatsApp. Video nach Hause ohne WLAN eher nicht.
Welches Netz: ein paar Locals fragen. Wichtig: Empfang und Preis.

Flüge im Kontinent
Lange Busfahrten gehören oft zu den prägendsten Tagen. Wer abkürzen will, fliegt innen.
FastJet ist Low-Cost und manchmal sehr günstig. Hin und wieder ist Dar es Salaam-Sansibar billiger als die Fähre. Nicht der ganze Kontinent, nicht jede Strecke täglich.
Wir hören von langen FastJet-Verspätungen, durch die Leute einen Anschluss verpasst haben. Nicht als ersten Flug einer Verbindung nehmen, vor allem nicht bei getrennten Tickets. Der Tipp gilt, wenn ihr sparen wollt und Zeit habt.
Kulula Air ist der südliche Low-Cost - ab Victoria Falls südwärts. Gute Preise in Südafrika, okay nach Namibia, Victoria Falls und Simbabwe. Sogar Mauritius.

Feilschen
Wir haben das Feilschen in Afrika nicht erfunden. In Ostafrika, von Äthiopien bis Malawi, gehört es zur Kultur, weil manches keinen Festpreis hat. Zwischen Locals kommt es oft aus der Not. Das ist etwas anderes als überall den Preis drücken zu wollen.
Man kann ein Geschäft erzeugen, das der Verkäufer hinterher bereut. Das sollten wir nicht. Es heißt nicht, nie zu feilschen.
Manchmal kommt der „Mzungu-Preis“ - Touristenpreis, weit über dem echten. Dann feilschen, die Gewohnheit nicht füttern, und nicht sauer werden. Lächeln, sagen, ihr wisst, was es kosten soll - meist ist die Sache damit durch. Bleibt der Preis überzogen: deren Verlust. Zur nächsten Person.
An einem neuen Ort fühlt es sich leicht an, als würde man übers Ohr gehauen. Viele - vielleicht die meisten - arbeiten anständig. Wir haben jemanden zu schnell verurteilt und einen wunderbaren Menschen verloren.
Kurz: Es ist in Ordnung, einen lokalen Preis zu prüfen. Hinterlasst keinen bitteren Beigeschmack. Alles mit einem Lächeln.




