Südafrika - Ein Erlebnis am Ende des Kontinents
- Unabhängig / Backpacking
- Overland / Fahrzeug
Es gibt viel über das südlichste Land des Kontinents zu erzählen, besonders nachdem wir mehr als 40 Tage dort gereist sind. Wir versuchen, so viele Informationen wie möglich zusammenzufassen...
Anreise:
Unsere Anreise nach Südafrika erfolgte mit dem Auto über den Landgrenzübergang aus Namibia. Visumtechnisch ist keine Vorabgebühr oder Beantragung erforderlich; Israelis erhalten ein kostenloses Visum, das bis zu 3 Monate gültig ist (wichtig: vorher danach fragen, sonst gilt es nur 1 Monat).
Die erste Nacht verbrachten wir am Ufer des orange river an der Grenze zu Namibia. In der Stadt bushwacked übernachteten wir in einer Lodge mit toller Atmosphäre und genossen die Landschaften Namibias..

Am nächsten Tag fuhren wir weiter Richtung Süden nach Kapstadt. Die Landschaften erklären, warum sich europäische Siedler im 17. Jahrhundert heimisch fühlten: Grüne Berge, bunte Blumen, Seen, Flüsse und feiner Regen bis zum Abend..
Vor Kapstadt fuhren wir eine Panoramastraße mit atemberaubenden Aussichten, nach einem Stopp in einem Café im Ort springbock. Ab jetzt muss man sich an das Klima gewöhnen.
Dann kamen wir in Kapstadt an.
In Kapstadt wollten wir eine Woche bleiben, blieben aber zwei Wochen und würden am liebsten sofort zurück. Eine Stadt, die alles bietet: Natur, Meer, gutes Essen, Kunst, Geschichte, Shopping, Kultur, eine jüdische Gemeinde und vieles mehr...
Wir wohnten in zwei air b and b Unterkünften, zuerst im Viertel observatory, dann in woodstock. Beide liegen im Studentenviertel mit toller Atmosphäre, Second-Hand-Läden und Kneipen, jedoch etwas außerhalb des Zentrums (long street). Transportmittel Nummer 1 war Uber (uber App)—günstig, bequem und zuverlässig.
Die ersten zwei Tage machten wir Sightseeing mit dem roten Hop-On-Hop-Off-Bus (city sight seeing) ab long street. Der Bus fährt zu Table Mountain, Waterfront, Kirstenbosch Botanical Garden, Museen etc. Im Ticket enthalten sind Bootsfahrten, Stadtführungen zu Fuß und Sunset-Touren auf den Signal Hill. Es gibt auch eine Route zum Weinanbaugebiet Constantia für Weinverkostungen ohne Fahren (♥ nicht Stellenbosch!).

Was haben wir in Kapstadt gemacht?
Table Mountain— Wir waren zweimal dort. Beim ersten Mal versperrten dichte Wolken die Sicht, also kamen wir ein zweites Mal zurück. Es hat sich gelohnt. Auf- und Abfahrt mit der Seilbahn, Wandern ist auch möglich. Infos gibt es online auf der offiziellen Seite.


Museen— Besucht haben wir das District Six Museum (Geschichte der Apartheid), das Museum für moderne Kunst und das Naturkundemuseum mit Wal-Ausstellung.
Aquarium— Direkt an der waterfront gelegen, sehenswert. Rabatt mit dem Touristenbus.

Waterfront— Hafenbereich mit großem Einkaufszentrum, Food-Court, Kunsthandwerk und schöner Atmosphäre.
Botanischer Garten (Kirstenbosch National Botanical Garden)— An der Ostseite des Tafelbergs gelegen. 1913 gegründet zum Schutz der lokalen Pflanzenwelt. Perfekt für ein Picknick im Grünen.
Weingut Constantia— Auf dem ältesten Weingut Groot Constantia machten wir eine Weinverkostung (5 Weine inklusive Schokoladen-Pairing für 85 Rand / ca. 22 NIS).

**Die Ausflüge zu den Pinguinen und zum Kap der Guten Hoffnung machten wir während unseres Aufenthalts in Kapstadt.
Pinguine— Boulders Beach. Erreichbar per Mietwagen oder baz bus. Sehr süße Pinguine am weißen Sandstrand!

Kap der Guten Hoffnung (cape of good hope)— Nicht der südlichste Punkt Afrikas, sondern der südwestlichste ;) Wunderschönes Naturschutzgebiet mit Blick auf den Ozean (wir sahen sogar Wale).


Garden Route:
Küstenregion entlang des Indischen Ozeans mit malerischen Orten und toller Natur. Gefahren mit Mietwagen von Kapstadt bis Johannesburg.
Hermanus— Bekannt für Walbeobachtung vom Ufer aus (wir hatten leider kein Glück). Abgesehen von der Promenade eher ruhig.
Mossel Bay— Kleiner Ort. Wir schliefen in einem Hostel im Zugabteil – war leider nicht so toll wie erhofft.
Oudtshoorn— Straußenstadt. In der Nähe liegen die Cango Caves Tropfsteinhöhlen (Abenteuer-Tour mit Klettern und Kriechen).
Wilderness— Sehr schöner Ort. Tolle Unterkünfte direkt am Meer. Abends Kunsthandwerk, Schokolade und Restaurants. Aktivitäten: Kaltwasser-Canyoning/Klippenspringen und Kajakfahren.


Knysna— Wanderungen im Schutzgebiet Circles in the forest. Empfehlenswerter Aussichtspunkt: The Heads.

Plettenberg Bay— Tolle Fußgängerzone mit Surf-Shops (Billabong, Rip Curl). Highlight: Roberg Nature Reserve Klippenwanderung. Nebenan liegt der Affenpark Monkeyland.

Storms River— Tsitsikamma-Nationalpark mit Hängebrücke, Kajak- und Tubing-Touren. In der Nähe gibt es Ziplining und den höchsten Brücken-Bungee-Sprung der Welt (Bloukrans Bridge).


Jeffreys Bay— Surfer-Outlets im Billabong Village. Quittungen für Tax-Refund am Flughafen aufbewahren!
Coffee Bay— Hostel Coffee Shack am Strand mit günstigen Surfstunden. Wanderung zum Hole in the Wall. Lokale Souvenirs von den Mamas vor Ort.

Krüger-Nationalpark— Unterkünfte in Tamboti und Skukuza 1 Monat im Voraus gebucht. Feste Zelte mit Kühlschrank (Selbstverpflegung möglich). Tolle Safaris im offenen Geländewagen – wir sahen viele Nashörner!


Johannesburg— Nur Zwischenstopp für den Flug nach Mauritius und nach Hause.
Allgemeines:
Coast to Coast— Nützliches Reisehandbuch für Backpacker mit Hostel- und Ausflugstipps.
Park-Website— Buchung für den Krüger-Park unter www.sanparks.org
Mobil & Navi— Uber, Mietwagen, Maps.me und Waze.
Geld & SIM— Geldabhebung bei Standard Bank gebührenfrei. SIM-Karte von MTN.

